Blog für SprachtrainerInnen (alle Sprachen)

Lebendige Meetings mit…..Playmobil Figuren!

Ziel: Sprechlust aller Teilnehmern fördern bei einem Meeting, einer Versammlung, einer Familienkonferenz etc.

Niveau: Anfänger mit Vorkenntnissen bis Konversation.

Material: Playmobilpuppen o.ä. (eine pro TN + eine für die Sprachtrainerin) + Karteikarten / Zettel

Dauer: 10 bis 15 Minuten

Beispiel hier mit einer A2 Gruppe : ein Öko-Dorf in Frankreich. Kurzer Film wurde 2-mal gemeinsam angeschaut. Wortschatz am Flipchart gesammelt. Die Bewohner des Öko-Dorfs treffen sich im Rathaus und werden von einem Journalisten (Sprachtrainerin) über ihr Dorf interviewt. Dieses Treffen wurde mit Playmobil Figuren gespielt.

Allgemeiner Ablauf

1. Festlegen: Wer sind die involvierten Menschen? Die Namen der Protagonisten auf diverse Karten gut lesbar schreiben.

2. Alle TN geben Informationen zu den einzelnen Protagonisten (aus dem vorab gelesener Text bzw. angesehenen Film). Vor- bzw. und Nachname nicht vergessen. Wenn nötig, diese erfinden!
Die Trainerin wiederholt jedes Mal alle Infos über einen Protagonisten. Die TN hören zu bzw. ergänzen falls die Trainerin eine Information vergisst (Die TN hören dadurch noch besser hin. Und es hilft ihnen sich alles besser zu merken)

3. Die Trainerin kündigt an, dass diese Menschen sich treffen werden. Gemeinsam suchen alle einen Grund dafür und bestimmen wer das Treffen leiten wird. Die Trainerin übernimmt dann diese Rolle.

4. Jeder TN nimmt eine Playmobil Figur, die ihm passend für die Person erscheint. Alle TN setzen sich um einen Tisch mit der eigenen Figur vor sich auf dem Tisch.

5. Jeder TN übernimmt „als Playmobil Figur“ die Identität des Protagonisten und wiederholt alle Infos zu „seiner“ Person, in der ich-Form. Dabei fasst er seine Playmobil Figur an (unterstützt den Identifikationsprozess)

6. Die Trainerin hat ebenfalls eine Playmobil Figur vor sich. Sie übernimmt die Rolle des Versammlungsleiters und begrüßt die Anwesenden. Sie bittet jede Person sich kurz vorzustellen (dieses Vorgehen ermöglicht eine Wiederaufnahme des Stoffes).

7. Der Versammlungsleiter eröffnet das Meeting und ist auch Moderator: er achtet, dass jeder zu Wort kommt. Außerdem lenkt er das Meeting so, dass alle Themen abgehandelt werden / angesprochen werden (und dadurch der Wortschatz vertieft wird).

8. Der Versammlungsleiter schließt das Meeting ab und bedankt sich bei allen Teilnehmern. Je nach Thema im Unterricht: (neue) Aufgaben werden verteilt, ein nächstes Treffen vereinbart etc.

Im obigen Beispiel habe ich in der darauffolgenden Stunde eine Veränderung im Öko-Dorf angekündigt. Die TN sollten diese erfinden. Wir einigten uns auf folgende: es soll eine Autobahn in der Nähe vom Dorf gebaut werden. Im ersten Schritt wurde das Pro und Kontra durchgenommen.
Mit den Playmobil Figuren wurde anschließend das Treffen der Bewohner im Rathaus gespielt. Die unterschiedlichen Meinungen stießen dabei aufeinander. Es sollte anschließend ein Referendum geben.

Meine Beobachtung: Die Playmobil Figuren als Projektionsfläche lösen die Zunge! Die Teilnehmer vergessen ihre Sprechhemmungen 🙂

Vive Seminar: „Als die Bilder sprechen und laufen lernten…“ Kommunikative Aktivitäten anhand von Bildern

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die MEHR aus Bildern machen möchten, in allen Kursstufen.

Ziele und Inhalte

In diesem Seminar erlebst du die vielfältigen Möglichkeiten,  unterschiedliche Arten von Bildern als Anlässe für Kommunikation in deinem Sprachunterricht einzubauen:

  • Fotos von Menschen
  • Fotos von Landschaften
  • Fotos von Gegenständen
  • Fotos von Situationen
  • Auch einfache Zeichnungen, von den Teilnehmer/innen selbst angefertigt.

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Vive Seminar: Der Einzelsprachunterricht, lebendig und professionell!

Wege, um einen lebendigen, abwechslungsreichen, individuellen und professionellen Einzelsprachunterricht zu gestalten.

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die sich einen abwechslungsreicheren und lebendigeren Unterricht im Einzeltraining wünschen und lernen möchten gezielter auf den Kenntnisstand und die Bedürfnisse des Teilnehmers einzugehen.

Ziele und Inhalte

Für viele Sprachtrainer stellt der Einzelunterricht eine Herausforderung dar, denn die vertraute Gruppendynamik fehlt. Der Unterricht wird schnell Lire la suite…

Vive Seminar: Die Sprechlust fördern – lebendige Kommunikation im Sprachunterricht!

 

Zielgruppe Alle Sprachtrainer/innen (sprachenübergreifend)

Ziele und Inhalte
Die Sprachpsychodramaturgie entnimmt Grundlagen und Techniken aus dem Psychodrama, der Dramaturgie und der Kommunikationswissenschaften, ohne dass dabei Theater gespielt oder Psychodrama gemacht wird.
Die Fremdsprache wird in Aktion und Interaktion erlebt und Lire la suite…

Inszenierung anhand von Postkarten / Bildern

Ziel: Ausgehend von einem Thema, Sprechsituationen kreieren, Einsatz von Bildern
Niveau: Anfänger mit Vorkenntnissen bis Fortgeschrittene.
Material: Klangschale, Glocke oder Tamburin, Postkarten / Fotos von Orten /
Dauer: 45 bis 70 Minuten

Beispiel hier: Urlaubsorte (unten findest du ein Beispiel für den Deutschunterricht mit Migranten*)

1) Aufwärmung
TN bewegen sich durch den Raum und denken an das Thema „Urlaub“, an all das, was sie damit verbinden. Trainerin macht Denkvorschläge (machen Sie zwischen den
Sätzen / Wörtern Pausen, damit die TN Zeit haben sich etwas vorzustellen).

2) Brainstorming
Steh- oder Sitzkreis. Brainstorming mit dem Ball: Was verbinden Sie mit Urlaub? Wiederholungen sind erlaubt und willkommen. Trainerin spielt mit (sie ist diejenige, die ja das neue Vokabular einbringt!).
Zusätzlich können Sie Satzanfänge anbieten wie:
Ich möchte…/ ich mag… / in Urlaub esse ich gerne…./ich wohne…/ ich nehme… mit / ich fahre nach…../ ich fahre…mit dem Auto, mit der Bahn, ich fliege, etc…

3) Verschriftlichung (Option je nach Kursstufe)
Sie schreiben diese diverse Satzanfänge auf mehrere Plakate: Die TN schreiben auf den Plakaten dort, wo sie Lust haben. Zeitsparende Alternative: Die Trainerin sammelt mündlich die Ideen und schreibt sie für alle auf (Mindmap Verfahren)

4) Fotos
Die Trainerin breitet Fotos / Postkarten mit Urlaubsorten aus (für den Zweck sammle ich seit Jahren Postkarten aus der ganzen Welt, die ich erhalte). Sie ist jetzt Bürgermeisterin eines Dorfs (Name nennen!) und heißt die glücklichen Gewinner eines Spiels willkommen. Alle haben eine Woche Urlaub gewonnen. Hier liegen die Orte zur Auswahl aus (größere Anzahl als TN-Zahl) Alle TN schauen sich die Bilder an und jeder nimmt sich ein Foto. TN schließen die Augen. Trainerin stellt ähnliche Fragen, macht Denkvorschläge wie bei 1) und 2) (Wiederaufnahme des Stoffes).

5) Cocktailparty im Gemeindesaal
Musik spielt im Hintergrund. Bürgermeisterin (Trainerin) hat kurz vor Abfahrt / Abflug in den Urlaub alle Gewinner zu einem Cocktailempfang eingeladen, damit sich alle kennen lernen können und außerdem erfahren, wohin jeder fährt.
Sie begrüßt die glücklichen Gewinner und sagt, dass alle wahrscheinlich neugierig auf die Preise der anderen sind. Trainerin lädt die TN ein sich durch den Raum zu bewegen. Alle halten ihr Bild vor sich verdeckt. TN nehmen untereinander über die Augen Kontakt auf und bleiben voreinander stehen. Beide halten ihr Bild vor sich verdeckt. TN1 dreht sein Bild um. TN2 legt seins ab. TN1 zeigt sein Bild und erzählt von seinem bevorstehenden Urlaub. TN2 darf natürlich Fragen stellen. Nach 2 / 3 Minuten ist die andere Person dran. 1 bis 2 Partnerwechsel. (Wiederaufnahme durch den Partnerwechsel) . Trainerin unterstützt einzelne.

6) Abschluss
Bürgermeisterin bittet alle Gäste sich in einen Kreis zu stellen. Jeder Gast präsentiert seine Urlaubspläne in einigen Sätzen (bei großen Gruppen, in einem Satz).

7) Erweiterungsmöglichkeiten: Schriftliche Übung
– Jeder TN schreibt eine Postkarte an einen Freund / eine Freundin zu seinen Urlaubsplänen.
Trainerin sammelt sie nächstes Mal ein und korrigiert sie zuhause. Übernächstes Mal gibt sie die korrigierten Postkarten den TN zurück. Zu zweit, TN lesen sich gegenseitig ihre Postkarten vor (eventuell Partnerwechsel).
– Nächste Unterrichtsstunde: Erinnerungen wachrufen. Fotos ausbreiten. TN sagen wer wohin fährt (mit Details): Du fährst nach Sizilien. Du möchtest Oliven kaufen….
Oder: Peter fährt nach Sizilien…

*Deutschunterricht: als Alternative können Fotos von Menschen in ihren Berufen verwendet werden. Die TN sind bei einer Jobbörse (statt Cocktailempfang) und wählen DIE Arbeit, die sie gerne ausüben möchten. Sie erzählen davon.

Musik im Sprachunterricht? Jaaaaaaa!

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ soll Richard Wagner gesagt haben.

Musik gibt deinen Sprachkursen die besondere Note.

Du kannst Musik &Lieder auswählen, um

auf die Zielsprache, eine Phase oder ein Thema einzustimmen

Pausen mit Hintergrundmusik musikalisch zu beleben

Entspannung zu bewirken und Stress abzubauen

Energie aufzubauen und müde gewordene Gruppen zu erfrischen

Stimmungen zu schaffen oder zu verändern.

Musik im Hintergrund, als Begrüßung wenn die Teilnehmer/innen den Kursraum betreten, schafft eine entspannte und vor allem lockere Atmosphäre.

Von Sprachtrainer/innen, die Deutsch unterrichten, werde ich immer wieder nach Ideen für deutsche Lieder gefragt. Hier findest du meine persönliche Musikempfehlung für den Deutschunterricht. Es ist eine Mischung aus lebhaften und ruhigen Stücken, die mir persönlich gefallen: Deutsche Lieder – Meine Favoritenliste

Mein Tipp: nimm dir mal eine Stunde Zeit und stelle dir über i-tunes z.B. deine Liste zusammen.
Wenn du ein Lied dort kaufst, kostet es meistens unter 1 Euro.

Oder du lädst Spotify bzw. Deezer aus dem Internet runter und hast deine Lieder immer auf dem Handy. Dann brauchst du nur noch kleine Lautsprecher. Voilà!

Der runde Kurstag: die Kunst anzufangen und abzuschließen

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die Intensivkurse leiten und nach Wegen suchen wie sie ihre Gruppen über mehrere Stunden „am Ball “ halten, motivieren und gelungene Abschlussphasen gestalten.

Ziele und Inhalte

Jeder Anfang ist schwer…oder auch nicht!!

Aber eins ist sicher: Oft bestimmen die Anfangssituation und -stimmung den weiteren Unterrichtsverlauf und nicht selten endet die Unterrichtsstunde abrupt, denn die Zeit drängt…

In diesem Seminar lernst du abwechslungsreiche Starthilfen und wohltuende Integrationsphasen kennen, mit deren Hilfe du:

– müde oder/und angespannte Teilnehmern das „Ankommen“ erleichterst,

– die Neugier aller weckst,

– passive Teilnehmer in Bewegung bringst,

– einen Vorgeschmack auf die heutige Thematik gibst,

– die Brücke zur letzten Stunde durch sinnvolle Aktivitäten schaffst,

– Reflexions- und Evaluationsphase am Ende eines Kursabschnitts einbaust:
Was habe ich bis jetzt gelernt? Wie geht es mir mit dem Kurs?

– effiziente Übungen durchführst, um am Ende des Unterrichts das Erlernte zu sichern,

– deinen Unterricht kunstvoll abschließt,

und nicht zuletzt die gute Stimmung aufkommen lassen, die notwendig ist, um ein effektives Lernen in der Gruppe zu gewähren.
Ende gut, alles gut!

Termin: Samstag, 14. Juli 2018
Zeiten: 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: Matthias-Mayer-Str. 3, 81379 München-Thalkirchen (U-Bahn Thalkirchen – U3) – Google map
Kosten: 170,00 €.
Kursleitung: Brigitte Calenge
TN-Zahl: Max. 10
Veranstalter: VIVE

Vive Seminar 14. Juli 2018 – Details & Anmeldung

Hotelempfehlungen München-Thalkirchen

BILDUNGSPRÄMIE in Anspruch nehmen und nur 75 € zahlen.
Es gibt nur 2 Bedingungen für den Prämiengutschein:
1) Minimum 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sein (angestellt oder selbstständig)
2) Maximal zu versteuerndes Einkommen: 20 000 € bei Alleinstehenden – 40 000 € bei gemeinsam veranlagten Partnern.
Kostenfreie Rufnummer: 0800/2623 000 oder Bildungsprämie

Buchstaben mit Leben füllen! Kreative Arbeit mit Texten im Sprachunterricht

Ziele und Inhalte

Ja, es gibt  in Sprachkursen mehr Möglichkeiten, als Texte, Zeitungsartikel und Bücher gemeinsam „nur“ zu besprechen und Fragen zu beantworten! Dieses Seminar lässt das Thema unter einem ganz neuen Licht glänzen. Du lernst Techniken und Verfahren, um…

…das Interesse der Teilnehmer/innen für den Inhalt zu wecken,

…der Gruppe einen leichteren Zugang zum Text zu ermöglichen,

…lebendige Sprechanlässe unter den Teilnehmer/innen entstehen zu lassen,

…die Themen szenisch umzusetzen und darzustellen,

…in Texten vorhandene Bilder sinnvoll für den Unterricht zu nutzen,

Grammatikarbeit und Wortschatzerweiterung in die Aktivitäten mit
einzubeziehen.

Wir beschäftigen uns außerdem mit den Kriterien für die Textauswahl.

Methoden und Erkenntnisse aus der PDL (Sprachpsychodramaturgie), der Suggestopädie,  der Relationellen Dramaturgie (Daniel Feldhendler) und von Brigitte Calenge entwickelten Aktivitäten und Verfahren bilden die Grundlage dieses Seminars.

Wann: Sonntag, 6. Mai 2018
Zeiten: 10.00 – 18.00 Uhr
Wo: Aida – Die Schule für fremdsprachige Frauen – Merkurstrasse 2 – 9000 St.Gallen – Schweiz (direkt am Bahnhof Sankt-Gallen)
Seminargebühr: 220 €
Anmeldung zum Runterladen: Anmeldeformular – Vive Seminar 6. Mai 2018

Das Fest der Nachbarschaft – www.european-neighbours-day.com

Niveau: Ab A2 bis Konversation
Material: Foto eines Plakats / Flyers + erklärender Text (Plakate und Infos findest du reichlich im Internet). Text halbieren.
Dauer: ca. 60 Minuten ohne schriftliche Aktivität

1. Schritt:
Kleingruppen à max. 4 TN bilden. Jede Gruppe bekommt das gleiche Bild zu dem obigen Thema. Das Zuviel an Informationen vorher entfernen / überkleben, damit die TN ein wenig raten müssen, worum es geht. Die TN sprechen über das Bild, machen Vermutungen. Sie haben dafür 3 Minuten.
Nach 3 Minuten fassen sie ihre Gedanken zusammen und ein Gruppensprecher wird gewählt.

2. Schritt:
Jeder Gruppensprecher berichtet über die Vermutungen/Gedanken seiner Kleingruppe (die Kleingruppe kann selbstverständlich ergänzen)

3. Schritt:
Kurzer, halbierter Text zum Thema verteilen. Jeder zweiter TN bekommt den zweiten Teil. Erste Lektüre (überfliegen). Bei Unklarheiten helfen sich die TN untereinander. Die Trainerin springt „als letzte Instanz“ ein. So unterstützt du die TN darin sich untereinander zu helfen, statt sich sofort an die Kursleitung zu richten.

4. Schritt:
Blatt umdrehen. Informationsaustausch mit dem rechten Nachbarn, der die andere Hälfte des Textes gelesen hat (2 Minuten).

5. Schritt:
Zweite Lektüre: Weiterlesen bzw. noch einmal lesen.

6. Schritt:
Blatt umdrehen. Austausch mit dem linken Nachbarn (2 Minuten)

7. Schritt:
Die TN markieren 6 Ausdrücke / Wörter / Redewendungen, die ihnen wichtig sind, die sie unbedingt behalten möchten. Sie berichten sich gegenseitig, was sie markiert haben (dadurch lernen sie bereits Wortschatz, weil sie den Text genauer untersuchen und mehrmals die gleichen Aussagen von anderen TN hören). Die Kleingruppe einigt sich auf 4 Elemente.

8. Schritt:
Plenum = Jede Kleingruppe teilt ihre 4 Ausdrücke / Wörter / Redewendungen mit. Die Trainerin schreibt diese auf größere Moderationskarten (sichtbar von der Ferne). Fortgeschrittene Gruppen übernehmen diese Aufgabe.

9. Schritt:
Vokabelgymnastik / Körperlernen: Alle stehen auf. Es werden gemeinsam Gesten für die diversen Karteninhalte gesucht. Die Trainerin zeigt eine erste Karte und fragt nach einem Gesten-Vorschlag in Kombination mit dem Karteninhalt. Geste und Wort/Satz werden von der Gruppe gemeinsam übernommen. Die Karten werden am Ende an der Tafel befestigt, für alle sichtbar (als Spickzettel)

10. Schritt:
Kleingruppenaufgabe (10 Minuten): ein Fest der Nachbarschaft planen.
Ort festlegen / Form des Fests / Termin / Uhrzeit / Grund ein solches Fest zu planen etc… Ihre Aufgabenstellung soll sich jeweils nach dem Textinhalt (und Wortschatz) richten. Zusätzlich kannst du die TN bitten neue Identitäten anzunehmen (aus dem Land ihrer Lernsprache.
Bei Deutschkursen behalten die TN ihre Identität)

11. Schritt:
Die Trainerin interviewt die TN einer Kleingruppe (so bekommen die Identitäten der TN mehr psychologische Dichte)

12. Schritt:
In jeder Gruppe wird ein Journalist gewählt. Dieser interviewt die TN einer anderen Gruppe (nach dem Modell der Trainerin).

13. Schritt:
Schriftliche Aktivität, in der Gruppe oder als Hausaufgabe. Diverse Möglichkeiten bieten sich an. Hier zwei Beispiele:
– Kleiner Artikel im Wochenanzeiger über das geplante Fest.
– Brief an ein/en Freund/in über das geplante Fest (eventuell im eigenen, realen Wohnhaus / Viertel).
– Einladung an die Hausbewohner schreiben (mit allen Details).

 

Kreative Arbeit mit einem Gedicht: L´automne (der Herbst)

Ziel: es geht darum das durchgenommene Gedicht frei und vielfältig anzuwenden.
Dauer: ca. 45 Minuten inkl. Text lesen.
Niveau: Mittelstufe bis Konversationskurs.
Material: Text, Buntstifte / Wachsmalkreide und DIN A4 Blätter

1. Schritt : Aufwärmung
Durch den Raum gehen, dabei Assoziationen mit dem Herbst Lire la suite…

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Habe ich Ihr Interesse geweckt? Rufen Sie mich an:  089 642 61 26
oder senden Sie mir eine eMail. Ich freue mich auf Sie!
Vive® Lebendiges Französisch, Brigitte Calenge, Matthias-Mayer-Str. 3, 81379 München
Telefon +49 89 642 61 26, Fax: +49 89 64 20 93 59

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