Blog für SprachtrainerInnen (alle Sprachen)

Chorlesen….laut lesen, mal anders

Ziel:    Sprechfluss trainieren. Freier lesen. Bessere Aussprache.

Vorteil: alle TN sind gleichzeitig am Lautlesen beteiligt und das gemeinsame Lesen baut Hemmungen ab. Die Gruppe bietet einen Schutz.

Einstieg (wichtig!): Die Trainerin fragt die TN wie sie meinen, dass Schauspieler ihre Texte einüben. Die TN werden höchstwahrscheinlich sagen, dass sie meistens herumlaufen, die Intonation, die Dramaturgie des Textes mit Gesten unterstreichen, hin und her laufen….und so ist es auch. Dadurch wird auch die Aussprache besser. Durch das Gehen fließt der Atem freier. Das wirkt sich auf die Aussprache aus. Hemmungen werden abgebaut.

Die Trainerin bittet jetzt die TN – so wie die Schauspieler – aufzustehen (mit Buch/Text etc.). Lustiger wird es, wenn die Trainerin einen Ort und einen Anlass erfindet, z. B im Französischkurs: “wir sind jetzt in der Comédie Française in Paris. Morgen findet die Premiere statt und heute Abend ist die Generalprobe. Wir sind jetzt auf der Bühne…“

Die TN bewegen sich frei durch den Raum*. Erst wenn die ganze Gruppe im Gang ist, fängt die Trainerin mit dem Lesen an. Wichtig ist es, mit Intonation, Betonung zu spielen, mal laut, mal leise vorzulesen, mal langsam, mal schnell. Die langen Sätze werden sinngemäß geschnitten, manche wiederholt, wenn die Trainerin merkt, dass einige TN Schwierigkeiten mit dem Nachsprechen hatten. Die Trainerin sollte wirklich in allen Richtungen gehen, ab und zu mit TN, die mehr Schwierigkeiten haben, mitgehen.

Variante: Die Trainerin sagt: die Schauspieler sind jetzt alle sehr müde. Es ist ja abends.
Sie liest auf eine leicht übertriebene müde Art den Text vor. Nach 2, 3 Minuten wechselt die Stimmung: wütend, fröhlich, schüchtern, arrogant, verliebt, wie ein Marktschreier etc.

Gut ist es, Gründe für den Stimmungswechsel anzugeben (die Schauspieler haben jetzt keine Lust mehr ihre Texte einzuüben und sind genervt. Sie laufen schneller und ihre Stimme klingt verärgert). Vor allem, wenn der Text/Dialog nicht zur Stimmung passt, wirkt das Lesen sehr ulkig. Wenn die TN das Verfahren kennen gelernt haben, kann die Rolle des Vorlesers einzelnen TN übergeben werden. Jeder liest einen Satz, berührt die Schulter eines anderen TNs, der jetzt Vorleser ist, etc…

* Wenn die Raumeinrichtung es nicht erlaubt in allen Richtungen frei zu laufen, gehen die TN hintereinander im Kreis. Ab und zu kündigt die Trainerin einen Richtungswechsel an (sonst bekommen alle den Drehwurm). Alternative in Zeiten von Covid-Maßnahmen: Größere Abstände beim Gehen bzw. rausgehen, in die Eingangshalle, in den Schulhof, in den Park usw.

Online-Sprachunterricht fantasievoller und spannender gestalten!

In diesem Vive-Workshop entdeckst du wie du dein Gruppen- und Einzelunterricht noch spannender, realitätsnaher und fantasievoller mit Hilfe von Google-Jamboard gestalten kannst.

Dieser Tool ermöglicht realitätsnahe Spielsituationen und Inszenierungen anhand von Bildern, die du u.a. spontan aus dem Netz holen kannst. 

Meine TeilnehmerInnen und ich habe inzwischen sehr viel Spaß damit, weil die ganze Gruppe bzw. der Einzelne in die Situationen wirklich eintaucht.

PLUS: du bekommst vorab eine farbige Anleitung fürs Jamboard und nach dem Workshop, sämtliche durchgenommene Beispiele von „Jamboards“.

Hinweis: Um Google-Jamboard zu benützen, brauchst du ein Google-Konto, d.h. eine GMAIL oder Googlemail Adresse. Sie ist sehr leicht einzurichten. Deine Sprachkursteilnehmer/innen brauchen nichts einzurichten.

Lass dich überraschen!

Termin: Freitag, 23. April von 10.00 bis 12.00 Uhr (120 Minuten)

Kosten: 40 € (TN aus der Schweiz: 46 €, wegen der Bankgebühren. Bei einer Bezahlung über Paypal fallen die 6 € weg)

Anmeldung & Bezahlung:

2 Schritte:

1) Melde dich per E-Mail für deinen Termin an: info@vive-sprachtraining.de und schreib mir deine komplette Anschrift für die Rechnung, auch wenn du an einem Vive Workshop bereits teilgenommen hast.

2) Anschließend überweise die Gebühr in Höhe von 40 € bzw. 46 € an:

Brigitte Calenge
IBAN DE 10 700 202 7000 320 206 31
Verwendungszweck: Vive Workshop + Termin

Du kannst auch mit Paypal bezahlen. Einfach hier klicken. Betrag eintragen und den Schritten folgen. Bitte bei Paypal Käuferschutz NICHT anklicken, weil sonst eine Gebühr von meinem Konto abgebucht wird.

(in dem Fall fallen die 6 € Bankgebühren für TN aus der Schweiz weg)

Nach Erhalt der Teilnahmegebühr, erhältst du eine Bestätigung per E-Mail. 2 Tage vor dem Termin bekommst du eine Zoom-Anleitung,
eine farbige Anleitung fürs Jamboard und die nötigen Informationen, um an den Workshop teilnehmen zu können. Eine Woche nach dem Termin erhältst du deine Teilnahmebestätigung & Rechnung.

Fehlerkorrektur im Sprachunterricht, aber wie?

Zielgruppe

alle Sprachtrainer/innen. Sprachenübergreifend.

Ziele und Inhalte

Gleich korrigieren oder lieber Fehler „sammeln“ und dann in der Gruppe besprechen?

Prägen sich Fehler doch nicht ein, wenn ich nicht gleich reagiere?

Unterbreche ich den Sprechfluss nicht, wenn ich dazwischen funke?

Was kann ich tun, wenn manche Teilnehmer trotz häufiger Korrektur die gleichen Fehler immer wieder machen?

Sie beschäftigen sich mit diesen Fragen, suchen nach konkreten Handlungsmöglichkeiten und einem neuen Umgang mit der Thematik?

Dieses Seminar lädt zum Reflektieren ein. Außerdem lernen Sie praxiserprobte Wege kennen, um:

  • Eine fehlerfreundliche Kultur im Unterrichtsraum einzuführen und zu pflegen
  • Korrektur natürlich einfließen zu lassen, ohne den Sprechfluss zu unterbrechen,
  • alle Teilnehmer zu aktivieren, damit Fehlerkorrektur nicht (nur) bei Ihnen hängen bleibt,
  • die Ursache(n) von immer wieder auftretenden Fehlern zu verstehen und, wie Sie effektiv damit umgehen können,
  • schriftliche Korrektur effizienter zu gestalten.

Sie entdecken einen effektiven Umgang mit der Fehlerkorrektur, der befriedigend(er) ist, sowohl für Ihre Teilnehmer als auch für Sie selbst als Sprachtrainer/in.

Termin:           Sonntag, 26. April 2019                   

Zeiten:            10.00 – 18.00 Uhr

Ort:                 Aida – Die Schule für fremdsprachige Frauen – Merkurstrasse 2

                        9000 St.Gallen – Schweiz (direkt am Bahnhof Sankt-Gallen)

Kosten:           220 €

Info & Anmeldung

Nach dem Seminar: Erfahrungsberichte von Fremdsprachentrainerinnen

Ein Bild, das mich anspricht….

Ziel:                   „in Gang kommen“, aufwärmen, Assoziationen wecken,
ein Thema eröffnen oder nochmal aufgreifen, vorige Stunde
festigen. Guter Eisbrecher.

Niveau:           Ende A1 bis Konversation.

Material:        Diverse Postkarten oder Bilder aus
Reisekatalogen/Zeitschriften etc..

Bei Semester/Kursbeginn liegen diverse Fotos/Postkarten auf einen Tisch, die zum kommenden Thema passen. Somit wird der Geist bereits über Bilder auf die Thematik gelenkt.Diverse Postkarten mit Abbildungen von Gebäuden, Menschen bei der Arbeit oder im Alltag, Landschaften, Speisen etc…, die Assoziationen hervorrufen, liegen auf. Die Trainerin kann diverse Anweisungen geben:

– Wählen Sie ein Bild, das Ihnen gefällt / Sie anspricht / Sie an etwas erinnert

– Wählen Sie ein Bild, mit dem Sie eine Assoziation haben

– Wählen Sie ein Haus / Gebäude, in dem Sie gerne wohnen würden / in dem Sie auf keinen Fall wohnen möchten

Etc..

– Einen Satzanfang anbieten (und somit eventuell eine grammatikalische Struktur!), der eventuell an der Tafel steht:

– Dieses Bild symbolisiert für mich…………….., weil…..

– Dieses Bild erinnert mich an…..

– Mit diesem Bild verbinde ich…

– Wenn ich ein Symbol für…………… wählen würde,

  dann würde ich…………..wählen, weil…(Bedingungsform!)

Je nach Thema suche sich die Trainerin die Bilder aus:

– Umweltschutz in Deutschland.

– Wohnen heutzutage (diverse Wohnmöglichkeiten).

– Spezialitäten in Spanien / Italien etc… (diverse Speisen).

Fragen für diverse Arten von Bildern:

– Wenn Sie ein Haus/ Beruf/ Tier / Baum etc………..wären, was wären Sie?  (wir üben die Bedingungsform!)

– In 20 Jahren werde ich……(wir üben das Futur!)

Variante:

die Teilnehmer stehen auf (Bewegen bringt Segen!), holen sich ein Bild, bewegen sich durch den Raum zu einer beschwingten Hintergrundmusik. Wenn die Trainerin die Musik stoppt, gehen sie auf einen Partner zu und erzählen etwas zu ihrem Bild. Wenn die Musik wieder beginnt ist das Gespräch unterbrochen (wie es im Leben manchmal so ist). Die TN verabschieden sie sich kurz mit einem triftigen Grund wie: „oh, mein Bus kommt, Auf Wiedersehen!“, „Ich habe einen Termin, Tschüss!“u. a.

Bei der letzten Partnerbegegnung gibt die Trainerin den TN ausreichend Zeit, damit beide dem Anderen etwas zu ihrem Bild erzählen können.

Die Rolle der Trainerin ist es, durch den Raum ebenfalls zu gehen und Unterstützung (fehlende Worte, Korrektur usw..) anzubieten.

Abschluss: Im Plenum erzählt jeder Teilnehmer der Gesamtgruppe warum der letzte Gesprächspartner das eine Bild gewählt hat. Die anderen TN können der Person max. 3 Fragen stellen (wenn genügend Zeit dafür ist!).

Unklarheiten, Fragen im Bezug auf Vokabular, Satzstrukturen, Grammatik werden hier geklärt.

Lebendige Meetings mit…..Playmobil Figuren!

Ziel: Sprechlust aller Teilnehmern fördern bei einem Meeting, einer Versammlung, einer Familienkonferenz etc.

Niveau: Anfänger mit Vorkenntnissen bis Konversation.

Material: Playmobilpuppen o.ä. (eine pro TN + eine für die Sprachtrainerin) + Karteikarten / Zettel

Dauer: 10 bis 15 Minuten

Beispiel hier mit einer A2 Gruppe : ein Öko-Dorf in Frankreich. Kurzer Film wurde 2-mal gemeinsam angeschaut. Wortschatz am Flipchart gesammelt. Die Bewohner des Öko-Dorfs treffen sich im Rathaus und werden von einem Journalisten (Sprachtrainerin) über ihr Dorf interviewt. Dieses Treffen wurde mit Playmobil Figuren gespielt.

Allgemeiner Ablauf

1. Festlegen: Wer sind die involvierten Menschen? Die Namen der Protagonisten auf diverse Karten gut lesbar schreiben.

2. Alle TN geben Informationen zu den einzelnen Protagonisten (aus dem vorab gelesener Text bzw. angesehenen Film). Vor- bzw. und Nachname nicht vergessen. Wenn nötig, diese erfinden!
Die Trainerin wiederholt jedes Mal alle Infos über einen Protagonisten. Die TN hören zu bzw. ergänzen falls die Trainerin eine Information vergisst (Die TN hören dadurch noch besser hin. Und es hilft ihnen sich alles besser zu merken)

3. Die Trainerin kündigt an, dass diese Menschen sich treffen werden. Gemeinsam suchen alle einen Grund dafür und bestimmen wer das Treffen leiten wird. Die Trainerin übernimmt dann diese Rolle.

4. Jeder TN nimmt eine Playmobil Figur, die ihm passend für die Person erscheint. Alle TN setzen sich um einen Tisch mit der eigenen Figur vor sich auf dem Tisch.

5. Jeder TN übernimmt „als Playmobil Figur“ die Identität des Protagonisten und wiederholt alle Infos zu „seiner“ Person, in der ich-Form. Dabei fasst er seine Playmobil Figur an (unterstützt den Identifikationsprozess)

6. Die Trainerin hat ebenfalls eine Playmobil Figur vor sich. Sie übernimmt die Rolle des Versammlungsleiters und begrüßt die Anwesenden. Sie bittet jede Person sich kurz vorzustellen (dieses Vorgehen ermöglicht eine Wiederaufnahme des Stoffes).

7. Der Versammlungsleiter eröffnet das Meeting und ist auch Moderator: er achtet, dass jeder zu Wort kommt. Außerdem lenkt er das Meeting so, dass alle Themen abgehandelt werden / angesprochen werden (und dadurch der Wortschatz vertieft wird).

8. Der Versammlungsleiter schließt das Meeting ab und bedankt sich bei allen Teilnehmern. Je nach Thema im Unterricht: (neue) Aufgaben werden verteilt, ein nächstes Treffen vereinbart etc.

Im obigen Beispiel habe ich in der darauffolgenden Stunde eine Veränderung im Öko-Dorf angekündigt. Die TN sollten diese erfinden. Wir einigten uns auf folgende: es soll eine Autobahn in der Nähe vom Dorf gebaut werden. Im ersten Schritt wurde das Pro und Kontra durchgenommen.
Mit den Playmobil Figuren wurde anschließend das Treffen der Bewohner im Rathaus gespielt. Die unterschiedlichen Meinungen stießen dabei aufeinander. Es sollte anschließend ein Referendum geben.

Meine Beobachtung: Die Playmobil Figuren als Projektionsfläche lösen die Zunge! Die Teilnehmer vergessen ihre Sprechhemmungen 🙂

Vive Seminar: „Als die Bilder sprechen und laufen lernten…“ Kommunikative Aktivitäten anhand von Bildern

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die MEHR aus Bildern machen möchten, in allen Kursstufen.

Ziele und Inhalte

In diesem Seminar erlebst du die vielfältigen Möglichkeiten,  unterschiedliche Arten von Bildern als Anlässe für Kommunikation in deinem Sprachunterricht einzubauen:

  • Fotos von Menschen
  • Fotos von Landschaften
  • Fotos von Gegenständen
  • Fotos von Situationen
  • Auch einfache Zeichnungen, von den Teilnehmer/innen selbst angefertigt.

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Vive Seminar: Der Einzelsprachunterricht, lebendig und professionell!

Wege, um einen lebendigen, abwechslungsreichen, individuellen und professionellen Einzelsprachunterricht zu gestalten.

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die sich einen abwechslungsreicheren und lebendigeren Unterricht im Einzeltraining wünschen und lernen möchten gezielter auf den Kenntnisstand und die Bedürfnisse des Teilnehmers einzugehen.

Ziele und Inhalte

Für viele Sprachtrainer stellt der Einzelunterricht eine Herausforderung dar, denn die vertraute Gruppendynamik fehlt. Der Unterricht wird schnell Lire la suite…

Vive Seminar: Die Sprechlust fördern – lebendige Kommunikation im Sprachunterricht!

 

Zielgruppe Alle Sprachtrainer/innen (sprachenübergreifend)

Ziele und Inhalte
Die Sprachpsychodramaturgie entnimmt Grundlagen und Techniken aus dem Psychodrama, der Dramaturgie und der Kommunikationswissenschaften, ohne dass dabei Theater gespielt oder Psychodrama gemacht wird.
Die Fremdsprache wird in Aktion und Interaktion erlebt und Lire la suite…

Inszenierung anhand von Postkarten / Bildern

Ziel: Ausgehend von einem Thema, Sprechsituationen kreieren, Einsatz von Bildern
Niveau: Anfänger mit Vorkenntnissen bis Fortgeschrittene.
Material: Klangschale, Glocke oder Tamburin, Postkarten / Fotos von Orten /
Dauer: 45 bis 70 Minuten

Beispiel hier: Urlaubsorte (unten findest du ein Beispiel für den Deutschunterricht mit Migranten*)

1) Aufwärmung
TN bewegen sich durch den Raum und denken an das Thema „Urlaub“, an all das, was sie damit verbinden. Trainerin macht Denkvorschläge (machen Sie zwischen den
Sätzen / Wörtern Pausen, damit die TN Zeit haben sich etwas vorzustellen).

2) Brainstorming
Steh- oder Sitzkreis. Brainstorming mit dem Ball: Was verbinden Sie mit Urlaub? Wiederholungen sind erlaubt und willkommen. Trainerin spielt mit (sie ist diejenige, die ja das neue Vokabular einbringt!).
Zusätzlich können Sie Satzanfänge anbieten wie:
Ich möchte…/ ich mag… / in Urlaub esse ich gerne…./ich wohne…/ ich nehme… mit / ich fahre nach…../ ich fahre…mit dem Auto, mit der Bahn, ich fliege, etc…

3) Verschriftlichung (Option je nach Kursstufe)
Sie schreiben diese diverse Satzanfänge auf mehrere Plakate: Die TN schreiben auf den Plakaten dort, wo sie Lust haben. Zeitsparende Alternative: Die Trainerin sammelt mündlich die Ideen und schreibt sie für alle auf (Mindmap Verfahren)

4) Fotos
Die Trainerin breitet Fotos / Postkarten mit Urlaubsorten aus (für den Zweck sammle ich seit Jahren Postkarten aus der ganzen Welt, die ich erhalte). Sie ist jetzt Bürgermeisterin eines Dorfs (Name nennen!) und heißt die glücklichen Gewinner eines Spiels willkommen. Alle haben eine Woche Urlaub gewonnen. Hier liegen die Orte zur Auswahl aus (größere Anzahl als TN-Zahl) Alle TN schauen sich die Bilder an und jeder nimmt sich ein Foto. TN schließen die Augen. Trainerin stellt ähnliche Fragen, macht Denkvorschläge wie bei 1) und 2) (Wiederaufnahme des Stoffes).

5) Cocktailparty im Gemeindesaal
Musik spielt im Hintergrund. Bürgermeisterin (Trainerin) hat kurz vor Abfahrt / Abflug in den Urlaub alle Gewinner zu einem Cocktailempfang eingeladen, damit sich alle kennen lernen können und außerdem erfahren, wohin jeder fährt.
Sie begrüßt die glücklichen Gewinner und sagt, dass alle wahrscheinlich neugierig auf die Preise der anderen sind. Trainerin lädt die TN ein sich durch den Raum zu bewegen. Alle halten ihr Bild vor sich verdeckt. TN nehmen untereinander über die Augen Kontakt auf und bleiben voreinander stehen. Beide halten ihr Bild vor sich verdeckt. TN1 dreht sein Bild um. TN2 legt seins ab. TN1 zeigt sein Bild und erzählt von seinem bevorstehenden Urlaub. TN2 darf natürlich Fragen stellen. Nach 2 / 3 Minuten ist die andere Person dran. 1 bis 2 Partnerwechsel. (Wiederaufnahme durch den Partnerwechsel) . Trainerin unterstützt einzelne.

6) Abschluss
Bürgermeisterin bittet alle Gäste sich in einen Kreis zu stellen. Jeder Gast präsentiert seine Urlaubspläne in einigen Sätzen (bei großen Gruppen, in einem Satz).

7) Erweiterungsmöglichkeiten: Schriftliche Übung
– Jeder TN schreibt eine Postkarte an einen Freund / eine Freundin zu seinen Urlaubsplänen.
Trainerin sammelt sie nächstes Mal ein und korrigiert sie zuhause. Übernächstes Mal gibt sie die korrigierten Postkarten den TN zurück. Zu zweit, TN lesen sich gegenseitig ihre Postkarten vor (eventuell Partnerwechsel).
– Nächste Unterrichtsstunde: Erinnerungen wachrufen. Fotos ausbreiten. TN sagen wer wohin fährt (mit Details): Du fährst nach Sizilien. Du möchtest Oliven kaufen….
Oder: Peter fährt nach Sizilien…

*Deutschunterricht: als Alternative können Fotos von Menschen in ihren Berufen verwendet werden. Die TN sind bei einer Jobbörse (statt Cocktailempfang) und wählen DIE Arbeit, die sie gerne ausüben möchten. Sie erzählen davon.

Musik im Sprachunterricht? Jaaaaaaa!

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ soll Richard Wagner gesagt haben.

Musik gibt deinen Sprachkursen die besondere Note.

Du kannst Musik &Lieder auswählen, um

auf die Zielsprache, eine Phase oder ein Thema einzustimmen

Pausen mit Hintergrundmusik musikalisch zu beleben

Entspannung zu bewirken und Stress abzubauen

Energie aufzubauen und müde gewordene Gruppen zu erfrischen

Stimmungen zu schaffen oder zu verändern.

Musik im Hintergrund, als Begrüßung wenn die Teilnehmer/innen den Kursraum betreten, schafft eine entspannte und vor allem lockere Atmosphäre.

Von Sprachtrainer/innen, die Deutsch unterrichten, werde ich immer wieder nach Ideen für deutsche Lieder gefragt. Hier findest du meine persönliche Musikempfehlung für den Deutschunterricht. Es ist eine Mischung aus lebhaften und ruhigen Stücken, die mir persönlich gefallen: Deutsche Lieder – Meine Favoritenliste

Mein Tipp: nimm dir mal eine Stunde Zeit und stelle dir über i-tunes z.B. deine Liste zusammen.
Wenn du ein Lied dort kaufst, kostet es meistens unter 1 Euro.

Oder du lädst Spotify bzw. Deezer aus dem Internet runter und hast deine Lieder immer auf dem Handy. Dann brauchst du nur noch kleine Lautsprecher. Voilà!

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oder senden Sie mir eine eMail. Ich freue mich auf Sie!
Vive® Lebendiges Französisch, Brigitte Calenge, Matthias-Mayer-Str. 3, 81379 München -Thalkirchen
Telefon +49 89 642 61 26, Fax: +49 89 64 20 93 59

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