Blog für SprachtrainerInnen (alle Sprachen)

Wenn ich eine Blume wäre…

Ziel: Über die Natur sprechen. Wortschatzerweiterung zum Thema
Botanik.
Niveau: A2 bis Konversation
Material: Bunte Marker, Buntstifte bzw. Ölkreide. Große Farbauswahl.
Ein Flipchart-Blatt. Bei einer Gruppe über 6 TN: zwei
Dauer: 60 bis 75 Minuten. Geeignet als erste Aktivität am Anfang einer Unterrichtseinheit.

Aufwärmübung: Du bist eine Blume

Trainer/in spricht diesen oder einen ähnlichen Text: „Mache es dir auf deinem Stuhl bequem. Reibe deine Hände auf deinem Schoß und lass sie anschließend dort ruhig liegen. Schließe die Augen, lehne dich zurück. Du spürst den Kontakt deiner Füße mit dem Boden. Du spürst den Kontakt deiner Beine und deines Beckens mit dem Stuhl unter dir. Du spürst die Rückenlehne hinter dir. Deine Hände ruhen auf deinem Schoß. Dein Kopf ist leicht und entspannt. Du atmest ein und aus, in deinem Rhythmus.
Wie fühlst du dich heute? Wie geht es dir? Wenn du eine Blume wärst, welche Blume wärst du, jetzt gerade? (Für Niveau A2 Präsenzform wählen: Stell dir vor, du bist eine Blume. Welche Blume bist du?). Wie siehst du aus? Welche Farben? Welche Form? Wo stehst du? Was siehst du um dich herum? Bist du allein oder sind andere Blumen da? Wie ist die Luft? Das Wetter? Die Stimmung usw.?“
Sprich möglichst mehrere Sinneskanäle an. Mache Pausen zwischen den Sätzen, damit die TN Zeit haben sich etwas vorzustellen. Als Trainer/in stellst auch du dir als eine Blume vor.

1. Schritt: Blumen stellen sich vor

Als Erste Person stellst du dich als Blume vor. Zum Beispiel: „ Ich bin eine Tulpe, eine rote Tulpe. Ich stehe alleine in einer Waldlichtung usw.“ Du teilst der Gruppe auch mit, wie es dir „als Blume“ geht: „ich bin wach, freue mich auf die ersten Sonnenstrahlen, spüre die kühle Morgenluft. Ich bin gut gelaunt etc.“. Sprich möglichst viele Sinne an. Durch deine Mitteilungen lieferst du deiner Gruppe Wortschatz,  Redewendungen und Satzstrukturen, die für alle hilfreich sind. Dein/e linke/r Nachbar/in ist dran. Du hilfst den TN sprachlich, bietest Korrekturen an.

2. Schritt: Malen / zeichnen

Alle Blumen „stehen auf“ strecken und räkeln sich. Du öffnest ein Fenster (frische Luft für alle Blumen 😊). Du lädst die TN ein ihre Blume am Flipchart zu malen. Du stellst hierfür diverse bunte Stifte zur Verfügung. Es können immer zwei TN gleichzeitig malen / zeichnen, einer links, der andere rechts.

3. Schritt: Wortschatz schreiben

Die TN schreiben den Namen der Blume und andere Begriffe, Redewendungen etc., die sie gehört haben und gerne geschrieben sehen möchten. (Rechtschreibung: die TN sollen sich untereinander helfen. Du trittst als letzte Instanz auf. So lernen alle sich gegenseitig zu unterstützen.)

4. Schritt: Blumenstrauß bilden

Die TN verteilen sich still im Raum, schließen die Augen. Sie stellen sich vor, dass sie die Blume sind, die sie gemalt haben. Sie öffnen die Augen. Du legst einen Ort im Raum fest, wo alle Blumen als Strauß Platz nehmen werden. Eine Blume fängt an, indem sie eine Haltung einnimmt und diese „einfriert“. Die nächste Blume ist dran usw. (Wichtig: EINE Blume nach der anderen, nicht alle gleichzeitig). Am Ende ist eine Art Collage / ein Strauß entstanden. In der eingenommenen Position sagt jede Blume ein Wort oder einen kurzen Satz, etwas, was ihr in der Haltung im Sinn kommt.  

5. Schritt: Blumengespräche

Du kündigst an, dass die Blumen sich zu bewegen anfangen und mit einer anderen Blume in Kontakt treten, um ein paar Worte auszutauschen (Paare bilden. Dauer: ca. 2 Minuten). Bei einem Signal (Klangschale, Glocke o.ä.) nehmen sie voneinander Abschied und laufen weiter, bis zur nächsten Begegnung mit einer anderen Blume. Als Trainer/in gehst du herum und hilfst sprachlich.

6. Schritt: Zusatzwortschatz schreiben

Durch das Gespräch mit den zwei anderen Blumen sind sicherlich neue Wörter aufgetaucht.
Die TN können sie auf dem Flipchart schreiben.

7. Schritt: neue Begegnung

Die TN bewegen sich wieder durch den Raum und nehmen mit einer neuen Blume Kontakt auf (wie 5. Schritt)

8. Schritt: Blumenstrauß als Abschluss

Nach der letzten Begegnung kommen alle wieder als Blumenstrauß zusammen, frieren die Haltung ein. Foto?

Glücksrezept für 2022

Ziel:          Wortschatzerweiterung im Bereich menschliche
Qualitäten. Mengenangaben, Teilungsartikel (in Französisch z.B.)
Das Verb „brauchen“.

Niveau:    A2 bis Konversation.

Material: Originelles Kochrezept (siehe in der Aktivität). Blankokarten A5
(halbe DIN A4 Seite), mehrere dicke bunte Marker, Farbstifte
oder Wachsmalkreide

Dauer:      Ca. 60 bis 75 Minuten

1. Schritt: Brainstorming

Mit einem Ball werden verschiedene menschliche Qualitäten gesammelt. Zuerst, eine eigene Qualität, dann alle weiteren, die den TN und dir einfallen: Toleranz, Großzügigkeit, Optimismus, Fantasie, Geduld, Ausdauer, Mitgefühl, Empathie, Lebendigkeit, Mut, Ruhe, Humor, Ehrlichkeit, Sensibilität, Liebe, Wille, Intelligenz, Flexibilität, Aufrichtigkeit, Fröhlichkeit, Freundlichkeit,  etc. (Die Trainerin macht mit, d.h. dass sie den Ball auch mehrmals bekommt und somit neue eventuell noch der Gruppe unbekannte Qualitäten hinzufügt)

2. Schritt: Verschriftlichung

2 Untergruppen werden gebildet. Die TN schreiben mit den bunten Markern die mündlich gesammelten Begriffe auf Blankokarten (ein Begriff pro Karte, groß und leserlich). Jeder TN soll etwas schreiben (kein Gruppenschreiber!)

Du – als Trainerin – gehst von Gruppe zur Gruppe, um einzelne TN eventuell sprachlich zu unterstützen, fehlenden Wortschatz (bzw. Artikel!) zu liefern.

3. Schritt: Memorieren und mimen

In jeder Gruppe versuchen die TN so viele Begriffe wie möglich zu memorieren und eine Geste für jeden Begriff zu finden. Z.B. Hände auf dem Herzen = Liebe

4. Schritt: Zusammenkommen

Beide Gruppen kommen zusammen. Eine Person von Gruppe A stellt einen Begriff pantomimisch dar. Die TN von Gruppe B versuchen ihn zu erraten. Anschließend wird der Begriff an der Tafel geklebt und ist so für alle sichtbar. Dann ist Jemand aus Gruppe B dran.

So fortsetzen bis alle Begriffe von beiden Gruppen erraten wurden. Etc…

selbstverständlich gibt es viele Begriffe, die in beiden Gruppen doppelt sind.

5. Schritt: Kochrezept schreiben

Du liest folgendes Glücksrezept vor (oder du hast ein eigenes entworfen, zum Thema Arbeit, Partnerschaft, Kinder o.a.):

Das Rezept zum Glück

1 Handvoll Lachen

1/2 Tasse Umarmung

1 Päckchen Zufriedenheit

3 Spritzer Respekt

1 Schuss Vertrauen

2 Messerspitzen schwarzer Humor

1 Bund Liebe

eine Prise Spaß

Du bittest die zwei Gruppen zwei Rezepte nach diesem Modell auf einem großen Blatt (Flipchart) zu schreiben und das Blatt auch mit Farben / Zeichnungen zu gestalten (Die TN können natürlich zusätzliche Begriffe, die nicht auf den Karten stehen verwenden):
Was brauchen wir ALLE im Jahr 2022?
Je nach Ziel Und Stufe, werden die TN Teilungsartikel bzw. Mengenangaben brauchen.

Beispiel Französisch:
Pour l´ année 2022,  il nous faut du respect, de la tolérance etc…/
On a besoin de / d´..
Pour l´´ année 2022, il nous faut une belle tranche de tolérance,
une prise d´humour etc…

Du – als Trainerin – gehst von Gruppe zur Gruppe, um einzelne TN eventuell sprachlich zu unterstützen, fehlenden Wortschatz (bzw. Artikel!) zu liefern und Korrekturen anzubieten.

6. Schritt: Kochrezept schreiben

Jede Gruppe überlegt sich eine ORIGINELLE Form der Darstellung / Vorstellung des eigenen Rezepts vor der anderen Gruppe. Du kündigst an, dass jede Gruppe auf einer imaginären Bühne sein Rezept vorstellen wird (so wissen die TN, dass sie sich etwas ausdenken müssen außer nur vorlesen 😊)

7. Schritt: Vorstellung

Jede Gruppe stellt sein eigenes Kochrezept vor, und zwar auf einer imaginären Bühne (du legst dafür einen bestimmten Platz im Raum fest). Die andere Gruppe sitzt vor der Bühne, als Publikum. Du öffnest einen imaginären Vorhang. Publikum klatscht als Stimmungsmacher.
Die Gruppe A stellt sein Rezept vor (sprechend, mit Gesten, singend, im Chor, einzeln….egal. Die TN werden auf jeden Fall IHREN Weg finden. Vertraue und lass dich überraschen über die Fantasie deiner Teilnehmern!). Am Ende klatscht das Publikum natürlich. Dann ist die andere Gruppe dran.

Die TN können beide Rezepte für 2022 mit ihrem Handy fotografieren.

Du kannst sie auch auf deinem Handy vorlesen und an die Gruppe schicken.

Hausaufgabe: dein persönliches Glücksrezept für 2022.

Alles Gute für 2022!

Dramaturgisierung eines Textes – Arbeit mit der Polarität

Niveau:           Mittelstufe bis Fortgeschrittene

Material:        Text, der Polarität enthält (pro und contra) Beispiel hier: Stadtleben kontra Landleben.

Hinweis: Der Lesbarkeit wegen verwende ich das Wort „Begriff/e, das hier jedoch auch für „Redewendung/en, Ausdruck/Ausdrücke, Frage/n“ stehen kann.

1. Schritt: Brainstorming mit dem Ball

Im Stehen. Assoziationen mit dem Thema:
1) auf dem Land
2) in der Stadt leben

2. Schritt: Querlesen

Die zwei unterschiedlichen Texte verteilen (jede zweite Person bekommt einen anderen Text). Die TN bitten den Text ein erstes Mal „quer zu lesen“ (überfliegen).  Keine Wortschatzerklärung erst mal. Zeitangabe machen: 2 Minuten z.B. So wissen die TN, dass sie den Text wirklich nur überfliegen können und sich nicht darin vertiefen sollen. Sie sollen außerdem den Fokus auf das Verstandene richten.

Zeitersparnis: die TN haben den Text einige Tage vor dem Unterricht gelesen (und den Wortschatz erschlossen). Dann wird das Lesen schneller voran gehen.

3. Schritt: 2 Minuten Austausch mit dem rechten Nachbar (der einen anderen Text hat!)

Blatt umdrehen. Die TN tauschen sich 2 Minuten über die Informationen aus, die ihnen im Gedächtnis geblieben sind.

4. Schritt: Weiterlesen bzw. noch einmal lesen

5. Schritt: 2 Minuten Austausch mit dem linken Nachbar (der einen anderen Text hat!)

Wie beim 2. Schritt.

6. Schritt: Wortschatzerklärung

Weiterlesen bis Textende bzw. noch einmal lesen. Eventuell Wortschatzerklärung im Plenum.

7. Schritt: Verschriftlichung.

2 Gruppen bilden: Pro und Contra (die TN, die den gleichen Text haben, kommen zusammen)

Zettel verteilen, ein pro TN.
Jeder schreibt für sich 3 Begriffe aus dem Text auf, die er für sich sehr nützlich findet und unbedingt behalten möchte.

  • Austausch in der Untergruppe: wer hat was geschrieben. Am Besten sprechen die TN im Uhrzeigersinn, so dass jeder TN zu Wort kommt. Dabei nennt jeder TN immer nur einen Begriff. Dann ist der nächste dran usw.

8. Schritt: Beide Untergruppen sammeln Argumente für ihre Seite (Pro / Contra)

  • Die Untergruppen stehen auf und stellen sich im Kreis. Sie sammeln mündlich Argumente für ihre Seite (Jeder spricht. Uhrzeigersinn).
    Nach 2 bis 3 Runden ist die ganze Untergruppe Echo und Spiegel von jedem Einzelnen. D.h. die Gruppe spricht das Argument von jedem Einzelnen nach.
  • Jede Untergruppe einigt sich über einen Gruppensprecher. Die Person wiederholt in der „Ich-Form“ alle Informationen mit Hilfe der Kleingruppe noch einmal.

9. Schritt: Begegnung der Pro- und Kontragruppen

  • Die beiden Gruppensprecher begegnen sich, die anderen Gruppenmitglieder befinden sich jeweils hinter ihrem Gruppensprecher, sie sind Souffleure, Rückendeckung.

            TN1 TN1 TN1 TN1  ►           ◄ TN2 TN2 TN2 TN2
Trainer/in

Die zwei Sprechen tauschen einige Argumente aus. Nach einigen Sätzen unterbricht die Trainerin das Gespräch, in dem sie in ihren Händen klatscht. Die 2 Sprecher gehen am Ende der Schlange. Die zwei nächsten TN sind dran. Die Rotation der Gruppensprecher wird erlauben, dass jeder drankommt.

z. Abschluss: im Kreis stehend legt jeder sein persönliches Argument zum Thema in die Mitte symbolisch (kann ein anderes sein als das, was er in der Gruppe verteidigt hat).

Den zweiten Text allen verteilen, sodass alle TN beide Texte haben.

Diese Aktivität verdanke ich meiner Kollegin Martine Bordes (habe sie leicht verändert).

Chorlesen….laut lesen, mal anders

Ziel:    Sprechfluss trainieren. Freier lesen. Bessere Aussprache.

Vorteil: alle TN sind gleichzeitig am Lautlesen beteiligt und das gemeinsame Lesen baut Hemmungen ab. Die Gruppe bietet einen Schutz.

Einstieg (wichtig!): Die Trainerin fragt die TN wie sie meinen, dass Schauspieler ihre Texte einüben. Die TN werden höchstwahrscheinlich sagen, dass sie meistens herumlaufen, die Intonation, die Dramaturgie des Textes mit Gesten unterstreichen, hin und her laufen….und so ist es auch. Dadurch wird auch die Aussprache besser. Durch das Gehen fließt der Atem freier. Das wirkt sich auf die Aussprache aus. Hemmungen werden abgebaut.

Die Trainerin bittet jetzt die TN – so wie die Schauspieler – aufzustehen (mit Buch/Text etc.). Lustiger wird es, wenn die Trainerin einen Ort und einen Anlass erfindet, z. B im Französischkurs: “wir sind jetzt in der Comédie Française in Paris. Morgen findet die Premiere statt und heute Abend ist die Generalprobe. Wir sind jetzt auf der Bühne…“

Die TN bewegen sich frei durch den Raum*. Erst wenn die ganze Gruppe im Gang ist, fängt die Trainerin mit dem Lesen an. Wichtig ist es, mit Intonation, Betonung zu spielen, mal laut, mal leise vorzulesen, mal langsam, mal schnell. Die langen Sätze werden sinngemäß geschnitten, manche wiederholt, wenn die Trainerin merkt, dass einige TN Schwierigkeiten mit dem Nachsprechen hatten. Die Trainerin sollte wirklich in allen Richtungen gehen, ab und zu mit TN, die mehr Schwierigkeiten haben, mitgehen.

Variante: Die Trainerin sagt: die Schauspieler sind jetzt alle sehr müde. Es ist ja abends.
Sie liest auf eine leicht übertriebene müde Art den Text vor. Nach 2, 3 Minuten wechselt die Stimmung: wütend, fröhlich, schüchtern, arrogant, verliebt, wie ein Marktschreier etc.

Gut ist es, Gründe für den Stimmungswechsel anzugeben (die Schauspieler haben jetzt keine Lust mehr ihre Texte einzuüben und sind genervt. Sie laufen schneller und ihre Stimme klingt verärgert). Vor allem, wenn der Text/Dialog nicht zur Stimmung passt, wirkt das Lesen sehr ulkig. Wenn die TN das Verfahren kennen gelernt haben, kann die Rolle des Vorlesers einzelnen TN übergeben werden. Jeder liest einen Satz, berührt die Schulter eines anderen TNs, der jetzt Vorleser ist, etc…

* Wenn die Raumeinrichtung es nicht erlaubt in allen Richtungen frei zu laufen, gehen die TN hintereinander im Kreis. Ab und zu kündigt die Trainerin einen Richtungswechsel an (sonst bekommen alle den Drehwurm). Alternative in Zeiten von Covid-Maßnahmen: Größere Abstände beim Gehen bzw. rausgehen, in die Eingangshalle, in den Schulhof, in den Park usw.

Online-Sprachunterricht fantasievoller und spannender gestalten!

In diesem Vive-Workshop entdeckst du wie du dein Gruppen- und Einzelunterricht noch spannender, realitätsnaher und fantasievoller mit Hilfe von Google-Jamboard gestalten kannst.

Dieser Tool ermöglicht realitätsnahe Spielsituationen und Inszenierungen anhand von Bildern, die du u.a. spontan aus dem Netz holen kannst. 

Meine TeilnehmerInnen und ich habe inzwischen sehr viel Spaß damit, weil die ganze Gruppe bzw. der Einzelne in die Situationen wirklich eintaucht.

PLUS: du bekommst vorab eine farbige Anleitung fürs Jamboard und nach dem Workshop, sämtliche durchgenommene Beispiele von „Jamboards“.

Hinweis: Um Google-Jamboard zu benützen, brauchst du ein Google-Konto, d.h. eine GMAIL oder Googlemail Adresse. Sie ist sehr leicht einzurichten. Deine Sprachkursteilnehmer/innen brauchen nichts einzurichten.

Lass dich überraschen!

Termin: Freitag, 23. April von 10.00 bis 12.00 Uhr (120 Minuten)

Kosten: 40 € (TN aus der Schweiz: 46 €, wegen der Bankgebühren. Bei einer Bezahlung über Paypal fallen die 6 € weg)

Anmeldung & Bezahlung:

2 Schritte:

1) Melde dich per E-Mail für deinen Termin an: info@vive-sprachtraining.de und schreib mir deine komplette Anschrift für die Rechnung, auch wenn du an einem Vive Workshop bereits teilgenommen hast.

2) Anschließend überweise die Gebühr in Höhe von 40 € bzw. 46 € an:

Brigitte Calenge
IBAN DE 10 700 202 7000 320 206 31
Verwendungszweck: Vive Workshop + Termin

Du kannst auch mit Paypal bezahlen. Einfach hier klicken. Betrag eintragen und den Schritten folgen. Bitte bei Paypal Käuferschutz NICHT anklicken, weil sonst eine Gebühr von meinem Konto abgebucht wird.

(in dem Fall fallen die 6 € Bankgebühren für TN aus der Schweiz weg)

Nach Erhalt der Teilnahmegebühr, erhältst du eine Bestätigung per E-Mail. 2 Tage vor dem Termin bekommst du eine Zoom-Anleitung,
eine farbige Anleitung fürs Jamboard und die nötigen Informationen, um an den Workshop teilnehmen zu können. Eine Woche nach dem Termin erhältst du deine Teilnahmebestätigung & Rechnung.

Fehlerkorrektur im Sprachunterricht, aber wie?

Zielgruppe

alle Sprachtrainer/innen. Sprachenübergreifend.

Ziele und Inhalte

Gleich korrigieren oder lieber Fehler „sammeln“ und dann in der Gruppe besprechen?

Prägen sich Fehler doch nicht ein, wenn ich nicht gleich reagiere?

Unterbreche ich den Sprechfluss nicht, wenn ich dazwischen funke?

Was kann ich tun, wenn manche Teilnehmer trotz häufiger Korrektur die gleichen Fehler immer wieder machen?

Sie beschäftigen sich mit diesen Fragen, suchen nach konkreten Handlungsmöglichkeiten und einem neuen Umgang mit der Thematik?

Dieses Seminar lädt zum Reflektieren ein. Außerdem lernen Sie praxiserprobte Wege kennen, um:

  • Eine fehlerfreundliche Kultur im Unterrichtsraum einzuführen und zu pflegen
  • Korrektur natürlich einfließen zu lassen, ohne den Sprechfluss zu unterbrechen,
  • alle Teilnehmer zu aktivieren, damit Fehlerkorrektur nicht (nur) bei Ihnen hängen bleibt,
  • die Ursache(n) von immer wieder auftretenden Fehlern zu verstehen und, wie Sie effektiv damit umgehen können,
  • schriftliche Korrektur effizienter zu gestalten.

Sie entdecken einen effektiven Umgang mit der Fehlerkorrektur, der befriedigend(er) ist, sowohl für Ihre Teilnehmer als auch für Sie selbst als Sprachtrainer/in.

Termin:           Sonntag, 26. April 2019                   

Zeiten:            10.00 – 18.00 Uhr

Ort:                 Aida – Die Schule für fremdsprachige Frauen – Merkurstrasse 2

                        9000 St.Gallen – Schweiz (direkt am Bahnhof Sankt-Gallen)

Kosten:           220 €

Info & Anmeldung

Nach dem Seminar: Erfahrungsberichte von Fremdsprachentrainerinnen

Ein Bild, das mich anspricht….

Ziel:                   „in Gang kommen“, aufwärmen, Assoziationen wecken,
ein Thema eröffnen oder nochmal aufgreifen, vorige Stunde
festigen. Guter Eisbrecher.

Niveau:           Ende A1 bis Konversation.

Material:        Diverse Postkarten oder Bilder aus
Reisekatalogen/Zeitschriften etc..

Bei Semester/Kursbeginn liegen diverse Fotos/Postkarten auf einen Tisch, die zum kommenden Thema passen. Somit wird der Geist bereits über Bilder auf die Thematik gelenkt.Diverse Postkarten mit Abbildungen von Gebäuden, Menschen bei der Arbeit oder im Alltag, Landschaften, Speisen etc…, die Assoziationen hervorrufen, liegen auf. Die Trainerin kann diverse Anweisungen geben:

– Wählen Sie ein Bild, das Ihnen gefällt / Sie anspricht / Sie an etwas erinnert

– Wählen Sie ein Bild, mit dem Sie eine Assoziation haben

– Wählen Sie ein Haus / Gebäude, in dem Sie gerne wohnen würden / in dem Sie auf keinen Fall wohnen möchten

Etc..

– Einen Satzanfang anbieten (und somit eventuell eine grammatikalische Struktur!), der eventuell an der Tafel steht:

– Dieses Bild symbolisiert für mich…………….., weil…..

– Dieses Bild erinnert mich an…..

– Mit diesem Bild verbinde ich…

– Wenn ich ein Symbol für…………… wählen würde,

  dann würde ich…………..wählen, weil…(Bedingungsform!)

Je nach Thema suche sich die Trainerin die Bilder aus:

– Umweltschutz in Deutschland.

– Wohnen heutzutage (diverse Wohnmöglichkeiten).

– Spezialitäten in Spanien / Italien etc… (diverse Speisen).

Fragen für diverse Arten von Bildern:

– Wenn Sie ein Haus/ Beruf/ Tier / Baum etc………..wären, was wären Sie?  (wir üben die Bedingungsform!)

– In 20 Jahren werde ich……(wir üben das Futur!)

Variante:

die Teilnehmer stehen auf (Bewegen bringt Segen!), holen sich ein Bild, bewegen sich durch den Raum zu einer beschwingten Hintergrundmusik. Wenn die Trainerin die Musik stoppt, gehen sie auf einen Partner zu und erzählen etwas zu ihrem Bild. Wenn die Musik wieder beginnt ist das Gespräch unterbrochen (wie es im Leben manchmal so ist). Die TN verabschieden sie sich kurz mit einem triftigen Grund wie: „oh, mein Bus kommt, Auf Wiedersehen!“, „Ich habe einen Termin, Tschüss!“u. a.

Bei der letzten Partnerbegegnung gibt die Trainerin den TN ausreichend Zeit, damit beide dem Anderen etwas zu ihrem Bild erzählen können.

Die Rolle der Trainerin ist es, durch den Raum ebenfalls zu gehen und Unterstützung (fehlende Worte, Korrektur usw..) anzubieten.

Abschluss: Im Plenum erzählt jeder Teilnehmer der Gesamtgruppe warum der letzte Gesprächspartner das eine Bild gewählt hat. Die anderen TN können der Person max. 3 Fragen stellen (wenn genügend Zeit dafür ist!).

Unklarheiten, Fragen im Bezug auf Vokabular, Satzstrukturen, Grammatik werden hier geklärt.

Lebendige Meetings mit…..Playmobil Figuren!

Ziel: Sprechlust aller Teilnehmern fördern bei einem Meeting, einer Versammlung, einer Familienkonferenz etc.

Niveau: Anfänger mit Vorkenntnissen bis Konversation.

Material: Playmobilpuppen o.ä. (eine pro TN + eine für die Sprachtrainerin) + Karteikarten / Zettel

Dauer: 10 bis 15 Minuten

Beispiel hier mit einer A2 Gruppe : ein Öko-Dorf in Frankreich. Kurzer Film wurde 2-mal gemeinsam angeschaut. Wortschatz am Flipchart gesammelt. Die Bewohner des Öko-Dorfs treffen sich im Rathaus und werden von einem Journalisten (Sprachtrainerin) über ihr Dorf interviewt. Dieses Treffen wurde mit Playmobil Figuren gespielt.

Allgemeiner Ablauf

1. Festlegen: Wer sind die involvierten Menschen? Die Namen der Protagonisten auf diverse Karten gut lesbar schreiben.

2. Alle TN geben Informationen zu den einzelnen Protagonisten (aus dem vorab gelesener Text bzw. angesehenen Film). Vor- bzw. und Nachname nicht vergessen. Wenn nötig, diese erfinden!
Die Trainerin wiederholt jedes Mal alle Infos über einen Protagonisten. Die TN hören zu bzw. ergänzen falls die Trainerin eine Information vergisst (Die TN hören dadurch noch besser hin. Und es hilft ihnen sich alles besser zu merken)

3. Die Trainerin kündigt an, dass diese Menschen sich treffen werden. Gemeinsam suchen alle einen Grund dafür und bestimmen wer das Treffen leiten wird. Die Trainerin übernimmt dann diese Rolle.

4. Jeder TN nimmt eine Playmobil Figur, die ihm passend für die Person erscheint. Alle TN setzen sich um einen Tisch mit der eigenen Figur vor sich auf dem Tisch.

5. Jeder TN übernimmt „als Playmobil Figur“ die Identität des Protagonisten und wiederholt alle Infos zu „seiner“ Person, in der ich-Form. Dabei fasst er seine Playmobil Figur an (unterstützt den Identifikationsprozess)

6. Die Trainerin hat ebenfalls eine Playmobil Figur vor sich. Sie übernimmt die Rolle des Versammlungsleiters und begrüßt die Anwesenden. Sie bittet jede Person sich kurz vorzustellen (dieses Vorgehen ermöglicht eine Wiederaufnahme des Stoffes).

7. Der Versammlungsleiter eröffnet das Meeting und ist auch Moderator: er achtet, dass jeder zu Wort kommt. Außerdem lenkt er das Meeting so, dass alle Themen abgehandelt werden / angesprochen werden (und dadurch der Wortschatz vertieft wird).

8. Der Versammlungsleiter schließt das Meeting ab und bedankt sich bei allen Teilnehmern. Je nach Thema im Unterricht: (neue) Aufgaben werden verteilt, ein nächstes Treffen vereinbart etc.

Im obigen Beispiel habe ich in der darauffolgenden Stunde eine Veränderung im Öko-Dorf angekündigt. Die TN sollten diese erfinden. Wir einigten uns auf folgende: es soll eine Autobahn in der Nähe vom Dorf gebaut werden. Im ersten Schritt wurde das Pro und Kontra durchgenommen.
Mit den Playmobil Figuren wurde anschließend das Treffen der Bewohner im Rathaus gespielt. Die unterschiedlichen Meinungen stießen dabei aufeinander. Es sollte anschließend ein Referendum geben.

Meine Beobachtung: Die Playmobil Figuren als Projektionsfläche lösen die Zunge! Die Teilnehmer vergessen ihre Sprechhemmungen 🙂

Vive Seminar: „Als die Bilder sprechen und laufen lernten…“ Kommunikative Aktivitäten anhand von Bildern

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die MEHR aus Bildern machen möchten, in allen Kursstufen.

Ziele und Inhalte

In diesem Seminar erlebst du die vielfältigen Möglichkeiten,  unterschiedliche Arten von Bildern als Anlässe für Kommunikation in deinem Sprachunterricht einzubauen:

  • Fotos von Menschen
  • Fotos von Landschaften
  • Fotos von Gegenständen
  • Fotos von Situationen
  • Auch einfache Zeichnungen, von den Teilnehmer/innen selbst angefertigt.

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Vive Seminar: Der Einzelsprachunterricht, lebendig und professionell!

Wege, um einen lebendigen, abwechslungsreichen, individuellen und professionellen Einzelsprachunterricht zu gestalten.

Zielgruppe

Alle Sprachtrainer/innen, die sich einen abwechslungsreicheren und lebendigeren Unterricht im Einzeltraining wünschen und lernen möchten gezielter auf den Kenntnisstand und die Bedürfnisse des Teilnehmers einzugehen.

Ziele und Inhalte

Für viele Sprachtrainer stellt der Einzelunterricht eine Herausforderung dar, denn die vertraute Gruppendynamik fehlt. Der Unterricht wird schnell Lire la suite…

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